Über das Buch
Die
Privatkopie ist eines der heiß umstrittensten Themen
des Urheberrechts. Die Möglichkeit, im privaten Bereich
urheberrechtlich geschützte Werke vervielfältigen
zu können ermöglicht vielen erst den Zugang zu wichtigen
Informationen. Mit der Weiterentwicklung der Technik ist jedoch
das digitale, verlustfreie Kopieren nun für jedermann
zu Hause möglich geworden. Tauschbörsen im Internet
führen zusätzlich dazu, daß die Möglichkeiten
des Kopierens dazu genutzt werden, um sich die Aufwendungen
für den Erwerb der Originale zu sparen.
Das Werk beschäftigt sich daher mit den widerstreitenden
Interessen der Urheber und der Nutzer und betrachtet diese
aus grundrechtlicher Sicht. Die Interessen des Urhebers am
Schutz seines geistigen Eigentums stehen dort den Interessen
des Nutzers an einer möglichst umfassenden Information
und den größtmöglichkeiten Freiheiten im Hinblick
auf den Zugang zu dieser Information gegenüber.
Dabei werden auch die Vergütungsmodelle behandelt, die
seitens der Rechteinhaber ins Feld geführt werden, um
die digitalen Inhalte weiter zu schützen und die eine
Abkehr von dem bisherigen Modell der pauschalen Vergütung
darstellen. Das Buch bietet daher einen umfassenden Überblick
über die im Streit stehenden grundrechtlichen Interessen
aller Beteiligten.
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